Meldung

Diakonie auf dem Kinderrechtefest im Südpark

| Meldung

Erst ein Bein, dann der Kopf, dann irgendwie noch ein Arm: Im roten Schnurengewirr am Diakonie-Stand im Südpark ist Beweglichkeit gefragt. Kleine Glöckchen hängen als Alarmanlage im Weg. Wer sie nicht zum Klingeln bringt, hat das Laserlabyrinth geschafft. Mehr als 600 Kinder nahmen beim Kinderrechtefest am 19. September die Herausforderung an.

Mittendrin: die Beraterinnen Judith Gepp und Mirella Voigt vom Beratungs- und BildungsCentrums sowie vom Kinder-, Jugend- und Familiendienst der Diakonie. Sie beobachteten, wie aus anfänglichem Zögern Mut wurde, aus einem Fehlversuch ein persönliches Erfolgserlebnis.

„Kinderrechte werden oft sehr abstrakt erklärt“, sagt Mirella Voigt. Kinder brauchen geschützte Räume, in denen sie sich ausprobieren dürfen, eigene Entscheidungen treffen und an Herausforderungen wachsen können. Genau dafür stehen Kinderrechte.

Rund 10.000 Kinder und Eltern kamen zum Weltkindertag in den Südpark, den der Kinderschutzbund zum fünften Mal in eine große Bühne für Beteiligung, Schutz, Bildung, Demokratie, Freizeit und Chancengerechtigkeit verwandelte.


Kinderrechte: kein Freifahrtschein, sondern ein Schutzschild

Kinderrechte sind Menschenrechte. Sie nehmen nicht in erster Linie Kinder, sondern Erwachsene in die Verantwortung: Eltern, Schulen, Politik, Einrichtungen und Gesellschaft. Es geht darum, Kinder vor Gewalt, Willkür und Benachteiligung zu schützen, sie ernst zu nehmen und ihnen echte Entwicklungschancen zu eröffnen.

„Wenn Kinder erleben, dass die eigene Stimme zählt und Unterstützung da ist, können Sie sich einbringen und in einem guten Miteinander entwickelnd“, sagt Judith Gepp. „Das sehen wir in unserer Beratung immer wieder.“


Die Diakonie dort, wo Familien sie erreichen

Das Beratungs- und BildungsCentrum sowie die Kinder-, Jugend- und Familiendienste der Diakonie unterstützen Kinder, Jugendliche und Familien bei Fragen und Belastungen des Alltags. Sie beraten, begleiten und stärken Menschen in schwierigen Lebenslagen.

Mirella Voigt. „Wir sind bei wichtigen Themen rund um Familie und Belastungen ansprechbar für alle aus der Familie – gerade an einem Ort, an dem Kinder und Eltern gemeinsam unterwegs sind.“