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Abschied nach über 44 Jahren: Klaus Fenski geht in den Ruhestand

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Nach beeindruckenden 44,5 Jahren engagierter Arbeit verabschieden wir unseren geschätzten Kollegen Klaus Fenski in den wohlverdienten Ruhestand. Und ja: Dieses Mal stimmt es wirklich.

Als Klaus Fenski 1981 in der Tagesgruppe am Haupthaus des Blaukreuzwäldchens anfing, sah unsere Einrichtung noch ganz anders aus. Um die Zeitspanne einzuordnen: Manche unserer heutigen Kolleginnen und Kollegen waren damals noch nicht einmal geboren. Klaus hat die Entwicklung des Hauses über Jahrzehnte hinweg aktiv miterlebt und mitgestaltet – stets mit viel Humor, Fachkompetenz und seiner nahbaren Art. Typisch für ihn: sein feiner Humor und seine farbenfrohen Hemden.

Sein beruflicher Weg bei uns war abwechslungsreich: Nach zehn Jahren in der Tagesgruppe wechselte er für 13 Jahre in die stationäre Jugendhilfe. Danach zog es ihn wieder zurück in die Heilpädagogische Tagesgruppe, die er in der Folgezeit unter anderem als Teamkoordinator entscheidend prägte.

Austausch auf Augenhöhe und Engagement in der MAV

Besonders wichtig war Klaus über die gesamte Zeit hinweg der direkte Austausch und der Dialog über Generationengrenzen hinweg. Er suchte stets das Gespräch und schätzte die enge Zusammenarbeit im Team.
„Wenn man so lange in einem Team arbeitet, lernt man sich kennen, wie kaum jemanden sonst.“ — Klaus Fenski

Dass zum kollegialen Miteinander auch das Diskutieren, das gemeinsame Suchen nach Lösungen und das Schließen von Kompromissen gehören, hat er jüngeren wie älteren Kolleg:innen immer wieder praktisch vorgelebt. Dieses Engagement brachte er auch in die Mitarbeitendenvertretung (MAV) ein. Insgesamt 12 Jahre lang setzte er sich dort für die Belange des Teams ein – und das nach Erreichen seiner Regelaltersrente im Jahr 2023 sogar auf ehrenamtlicher Basis.

Verlässlichkeit und ein Herz für Kinder

Mehr als vier Jahrzehnte hat Klaus als Erzieher in der Jugendhilfe unzählige junge Menschen begleitet und unterstützt. Für viele Kinder und Jugendliche war er eine feste, verlässliche Bezugsperson. Auch im Kollegium war er als Mensch geschätzt, auf den man sich jederzeit verlassen konnte. Mit seiner großen Erfahrung, einer gesunden Portion Gelassenheit und einem echten Herz für Kinder hat er bei uns bleibende Spuren hinterlassen.

Pläne für die Zukunft

Auf die Frage, wie er seinen Ruhestand gestalten möchte, antwortet Klaus gewohnt pragmatisch:

„Jedenfalls nicht über Krankheiten reden. Ich möchte lesen, Musik hören und puzzeln. Und wer weiß, vielleicht mache ich ja auch weiterhin noch etwas Ehrenamtliches zur Unterstützung von Erwachsenen oder in der Hausaufgabenhilfe.“

Langweilig wird es ihm also vermutlich nicht – und sein soziales Engagement bleibt uns in der einen oder anderen Form sicher erhalten.

Wir danken Herrn Fenski von Herzen für seine jahrzehntelange Treue, seine wertvolle Arbeit und seinen unermüdlichen Einsatz. Für seinen neuen Lebensabschnitt wünschen wir ihm Gesundheit, viel Freude und eine rundum gute Zeit.

„Lieber Klaus, alles Gute für deinen Ruhestand. Du wirst uns fehlen.“

David Schnittker
Bereichsleitung