Diakonie Münster

Diakonie Münster

Diakonie Münster

Gut für Menschen

Diakonie Münster, 04.09.2019

Traditionell am ersten Sonntag im September feiert die Diakonie Münster den Diakoniesonntag in der Adventskirche. Weil es im letzten Jahr so schön war, übernahm der CrossOver Chor aus Gummersbach unter der Leitung von Markus Lenzing wieder die musikalische Begleitung.

Pfarrer Lothar Sander legte in seiner Predigt das Gleichnis vom Pharisäer und dem Zöllner aus: "Die Gleichnisse Jesu sind das Bilderbuch Gottes. Bilderbücher eröffnen Kindern die Welt. Die Gleichnisse Jesu zeigen das Herz aller Dinge, und das ist der liebende Gott, den Jesus mit seinem Reden, Handeln und ganzem Leben vorstellt. Im Gleichnis geht es um Frömmigkeit, nicht um Frömmelei. Frömmigkeit ist die Abhängigkeit, Gott als Glück zu bezeichnen. Es ist ein Glück, von dieser Liebe durchschaut zu werden. Folglich fängt Frömmigkeit und Christsein überhaupt mit dem Sehen an, denn Liebe kann nicht blind sein. Was wir empfangen haben, geben wir weiter. Wenn Diakonie mit den liebenden Augen Gottes sieht, dann ist das gut für die Menschen, die ihr anvertraut sind. Dann ist ihr Dienst am Menschen im Wortsinn wirklich evangelisch - also getragen von der frohen Botschaft, dass alles wieder gut werden kann.“

Nach dem Gottesdienst fand die Verleihung des Goldenen Kronenkreuzes an Mitarbeitende der Diakonie Münster statt. Das Kronenkreuz ist das Dankzeichen der Diakonie.

Eine besondere Ehrung erhielten an diesem Tag Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die seit 25 Jahren bei der Diakonie Münster beschäftigt sind: Beate Fischer, Martin-Johannes Reepen, Hedwig Seriot und Martina Vogt aus dem Haus Simeon, Uta Schnitt aus dem Martin-Luther-Haus sowie Wolfgang John aus dem Matthias-Claudius-Haus.

Erika Lücke war 25 Jahre ehrenamtlich für das Martin-Luther-Haus tätig, ihr wurde ebenfalls das Goldene Kronenkreuz überreicht.

Ein anschließender Empfang im Friederike-Fliedner-Haus rundete den Sonntag der Diakonie ab.