Diakonie Münster

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Pressemitteilung der Diakonie Münster

Münster, 5. Dezember 2019

Setzrisse im Bauträger

Im Rahmen der Gründungsarbeiten für den Neubau der Heilpädagogischen Tagesgruppe an der Westhoffstraße sind am Bestandsgebäude Setzrisse aufgetreten. Diese Veränderungen am Baukörper wurden umgehend durch Statiker und Prüfstatiker untersucht. Zum Zeitpunkt der Untersuchung am 15.11.19 wurde die gefahrlose Weiternutzung des Gebäudes attestiert.

Im Laufe der Woche waren jedoch erneut Veränderungen am Baukörper festzustellen. Es wurden unverzüglich entsprechende bauphysikalische Untersuchungen vorgenommen.

 

Am 20.11.2019 meldete der Prüfstatiker, dass Risiken bei der weiteren Nutzung des Gebäudes nunmehr nicht mehr ausgeschlossen werden können. Eine Schließung der Betriebsstätte wurde empfohlen. Ebenso wurde empfohlen, die Baustelle bis auf weiteres ruhen zu lassen bis zu einer erneuten gutachterlichen Untersuchung, die in der Woche ab dem 25.11.19 erfolgen konnte.

Die Betriebsstätte wurde noch am 20.11. unverzüglich durch die Diakonie Münster geräumt. Kurzfristig stellte dankenswerter Weise die Markusgemeinde Räumlichkeiten zur Verfügung, sodass der Betrieb nahezu reibungslos weiterlaufen konnte. Parallel unterstützten die Kinder-, Jugend- und Familiendienste der Diakonie Münster mit ihren Heilpädagogischen Tagesgruppen in Hiltrup und Münster Süd/Ost. Neue Räumlichkeiten wurden bereits gefunden und werden in diesen Tagen hergerichtet. Daher wird in Kürze die Weiterführung des laufenden Betriebes der Tagesgruppe in Räumlichkeiten des Diakonissenmutterhauses im Kreuzviertel erfolgen.

Der Sozialdienst Wohnungsnotfälle führt seine Sprechstunde donnerstags von 15.00-17.00 Uhr in der Josef-Beckmann-Str. 5 durch. Die Mitarbeiterinnen sind weiterhin telefonisch unter 0251 215612 erreichbar.Eine Suche nach einem längerfristigen Standort läuft.

Die Diakonie Münster dankt den zahlreichen Unterstützungsangeboten der Kooperationspartner im Stadtteil Kinderhaus.

Die Risikoabwägung erfolgte stets rechtzeitig und präventiv, so dass zu keinem Zeitpunkt Gefahr für Leib und Leben der Kinder und Mitarbeitenden in dieser Betriebsstätte bestanden hat.

Alle Vorsorgemaßnahmen waren und sind mit den zuständigen behördlichen Stellen abgestimmt.

Der geplante Abriss des Gebäudes wird nun vorgezogen und könnte ggf. noch im Dezember beginnen. Um hier noch klarerer Aussagen treffen zu können sind noch zusätzliche Abstimmungen mit weiteren Baubeteiligten vorzunehmen. Die gute Nachricht in dieser Sache: Die Bauzeit wird sich voraussichtlich um einige Monate verkürzen.