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Generationen im Austausch: Studierende zu Besuch in der RehaZeit Simeon

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Wie wertvoll Begegnungen zwischen Jung und Alt sein können, zeigte sich am 6. März 2026 in unserer Tagespflege RehaZeit Simeon. Vier Studierende aus dem dualen Studium der Westfalen AG verbrachten hier einen gemeinsamen Vormittag mit den Tagesgästen – mit viel Zeit für Gespräche, Bewegung und kreatives Gestalten. Frederik Olivier, einer der vier Studierenden, berichtet von diesem besonderen Tag.

Frederik Olivier, einer der vier Studierenden, berichtet von diesem besonderen Tag:

„Das soziale Projekt der Westfalen AG basiert auf der Idee, Generationen durch gemeinsame Gespräche und Aktivitäten zusammenzubringen. Ziel war es, dass wir Auszubildenden von den Lebenserfahrungen, Geschichten und der Weisheit der Senior:innen lernen. Gleichzeitig wollten wir den Tagesgästen Freude bereiten und zeigen, dass die junge Generation Interesse an ihnen hat. Aus diesem Grund entschieden wir uns für die Tagespflege RehaZeit Simeon – hier konnten wir den Austausch zwischen den Generationen besonders gut umsetzen.

Natürlich musste auch ein Plan her, wie sich ein Vormittag gestalten lässt, an dem alle gut eingebunden sind. Was ist altersgerecht, unkompliziert und macht gleichzeitig Spaß? Schnell war klar: eine Bastelaktivität. So entstand die Idee, gemeinsam Bilder zu gestalten und damit eine bleibende Erinnerung zu schaffen. Jeder konnte am Ende sein individuelles Kunstwerk mit nach Hause nehmen. Dafür brachten wir Bilderrahmen, Pinsel, Farben und Leinwände mit.

Für unseren Besuch hatten wir zudem frisches Obst eingekauft. Nach unserer Ankunft um 8 Uhr bereiteten wir daraus einen Obstsalat zu und frühstückten nach einer kurzen Vorstellungsrunde gemeinsam mit den Tagesgästen. Dabei blieb Zeit für erste Gespräche und ein gegenseitiges Kennenlernen.

Im Anschluss ging es zur Gymnastikstunde. Hier hatten wir uns ein kleines Kennenlernspiel ausgedacht: Mit einem Ball, den wir uns gegenseitig zuwarfen, stellten wir Fragen wie „Was ist euer Lieblingsessen?“ oder „Was war euer schönster Urlaubsort?“. So kamen wir schnell ins Gespräch und erfuhren viel über die Lebensgeschichten der älteren Menschen. Danach nahmen wir an der regulären Gymnastikrunde teil und bewegten uns gemeinsam.

Der kreative Höhepunkt des Vormittags war das gemeinsame Malen. Wir hatten zwei Vorlagen vorbereitet: einen bunten Baum und eine Vase mit Blumen. Jeder Gast konnte sich für eines der Motive entscheiden und es nach den eigenen Vorstellungen gestalten. Mit großer Begeisterung entstanden wunderschöne, individuelle Kunstwerke. Die Freude über die eigenen Bilder war deutlich zu sehen.

Nach dem vollen Programm gönnten wir uns alle eine wohlverdiente Pause draußen in der Sonne. Zum Abschluss des gelungenen Vormittags gab es ein gemeinsames Mittagessen, bei dem wir noch einmal die Gelegenheit nutzen, uns auszutauschen und den Tag Revue passieren zu lassen.

Der Tag in der RehaZeit Simeon war für alle Beteiligten ein voller Erfolg. Die Senior:innen nahmen nicht nur ein selbstgemaltes Bild als Erinnerung mit nach Hause, auch wir konnten viele bereichernde Gespräche führen und wertvolle Einblicke in das Leben älterer Menschen gewinnen. Das Projekt zeigt einmal mehr, wie wichtig und bereichernd der Austausch zwischen den Generationen ist.“