RehaZeit Simeon feiert gelungenen Start
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Zahlreiche persönliche Gespräche am Tag der Offenen Tür
Die neue RehaZeit Simeon der Diakonie Münster ist eröffnet. Beim Tag der Offenen Tür nutzten interessierte Gäste die Gelegenheit, die moderne Tagespflege mit Reha-Schwerpunkt und das Team kennen zu lernen, Fragen zu stellen und Einblicke in das therapeutische Konzept zu gewinnen.
RehaZeit Simeon verbindet Therapie, Pflege und Teilhabe
Frank Olivier, kaufmännischer Vorstand der Diakonie Münster, hob die Bedeutung des neuen Angebots hervor: „Die RehaZeit Simeon ist ein wichtiger Baustein für eine zeitgemäße Versorgung älterer Menschen in Münster. Uns war es wichtig, ein Angebot zu schaffen, das Lücken im Versorgungssystem schließt und Angehörige entlastet. Das neue Konzept verbindet Therapie, Pflege und Teilhabe auf beispielhafte Weise.“ Am Berg Fidel vereinten sich langjährige Pflegeexpertise und moderne Angebote: von ambulanter Pflege über das nachgefragte Seniorenzentrum Haus Simeon und das Servicewohnen bis hin zur Tagespflege. Mit dem neuen innovativen Reha-Schwerpunkt werde dieses Angebot nun abgerundet – mit positiven Effekten für das gesamte Quartier, so Silke Beernink, Geschäftsleiterin der ambulanten und stationären Seniorendienste der Diakonie Münster. Auch der stellvertretende Bezirksbürgermeister Dr. Hauke Helling (Grüne) zeigte sich im Gespräch und beim Rundgang durch die Einrichtung beeindruckt von dem neuen Konzept.
Mobilität und Selbstständigkeit fördern
„Die RehaZeit Simeon markiert die Weiterentwicklung der teilstationären Pflege und schließt die Lücke zwischen einem stationären Aufenthalt in einer Reha, im Krankenhaus oder in der Kurzzeitpflege und dem Leben Zuhause“, unterstreicht Silke Beernink. Die meisten Menschen wünschten sich, im Alter so lange wie möglich selbstbestimmt in ihrem Zuhause zu leben. Mit der Tagespflege und ihrem klaren Schwerpunkt auf Förderung der Mobilität werde dieses unterstützt, erläutert Beernink. Bewegung zu erhalten oder wiederzugewinnen sei die Grundlage für Selbstständigkeit – körperlich wie geistig. Dabei werde Mobilität allumfassend verstanden: Sie schließe auch die mentale Beweglichkeit ein und habe immer einen präventiven Charakter. „Über Prävention wird viel gesprochen, in der RehaZeit Simeon setzen wir diese praktisch um“, sagt Silke Beernink.
Prävention im besten Sinne
„Wir wissen, dass die Kombination aus Bewegung, Gedächtnistraining, Ergotherapie und Physiotherapie entscheidend dafür ist, dass ältere Menschen lange selbstständig in ihrem Zuhause leben können“, betont auch die Leiterin des ambulanten Dienstes Diakonie mobil, Stefanie Duesmann. Dieses Zusammenspiel wirke wie Prävention im besten Sinne: Regelmäßige Bewegung senke nachweislich das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, unterstütze die Gedächtnisleistung und könne sogar helfen, einen Diabetes besser zu kontrollieren. Studien belegten, welchen enormen Einfluss aktivierende Angebote auf die Gesundheit hätten, so Stefanie Duesmann. „Für die Besucherinnen und Besucher ist es ein großer Vorteil, all diese Bausteine gebündelt an einem Ort zu finden. Damit setzen wir ein Zeichen und werden auch zum Vorbild für andere Einrichtungen.“
Entlastung für Seniorinnen und Senioren sowie deren Angehörige
Gestartet ist die RehaZeit Simeon Anfang November. Die Resonanz aus den ersten Wochen fällt durchweg positiv aus. „Von den Tagesgästen und deren Angehörigen wird es als sehr angenehm empfunden, Therapien nun auch vor Ort in der Tagespflege wahrnehmen zu können und keine zusätzlichen Wege zu Therapeutinnen und Therapeuten zu haben“, berichtet Birgit Schäfer, Leiterin der RehaZeit Simeon. Die Therapien ließen sich gut in den Tagesablauf der Tagespflege integrieren. Neben den zahlreichen Gruppenangeboten, die die Tagespflege den Besucherinnen und Besuchern täglich in der Zeit von 8 Uhr und 16.30 Uhr bietet, gewinnt nun auch die Einzelbetreuung im Rahmen der Reha-Maßnahmen zusätzlich an Bedeutung.
Unterschiedliche Fachkompetenzen unter einem Dach vereint
Dass im Haus sowohl Ergotherapie – durch die eigene Praxis der Diakonie Münster – als auch Physiotherapie durch die Praxis von Oliver Nücklaus angeboten würden, sei ein echter Mehrwert. „Die Tagesgäste, die diese Angebote bereits nutzen, schätzen das sehr: Sie berichten, dass sie spürbar an Kraft gewinnen“, sagt Stefanie Duesmann. Da in der RehaZeit so viele unterschiedliche Fachkompetenzen unter einem Dach zusammenkämen und zudem die Möglichkeit bestehe, die Angebote eng mit der häuslichen Pflege durch den ambulanten Dienst zu verzahnen, entstehe für ältere Menschen und ihre Angehörigen ein echtes Rundum-sorglos-Paket“, sagt die Leiterin des ambulanten Dienstes.
Weitere Informationen
Wer am Tag der Offenen Tür nicht teilnehmen konnte, kann weiterhin persönliche Beratungstermine vereinbaren und sich die Einrichtung individuell zeigen lassen.
Kontakt:
Birgit Schäfer
Leiterin der RehaZeit Simeon
Tel.: 0251 7888444
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