Spiel, Spaß und spannende Informationen beim Kinderrechtefest
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Kinderrechte prägen die Arbeit der Kinder-, Jugend- und Familiendienste und des Beratungs- und BildungsCentrums der Diakonie Münster. Sie sind fester Bestandteil und stets im Blick. Am vergangenen Samstag rückten sie in Münster besonders in den Fokus. Zahlreiche Einrichtungen und Organisationen folgten der Einladung des Kinderschutzbundes und machten den Südpark – inspiriert vom Weltkindertag – bei schönstem Spätsommerwetter zu einem Treffpunkt für Kinderrechte. Auch die Kinder-, Jugend- und Familiendienste sowie das Beratungs- und BildungsCentrum waren mit einem Stand und einer besonderen Aktion dabei.
Im Pavillon der Diakonie lockte ein „Spinnennetz“ aus elastischem Gummiseil, das die kleinen Gäste wie Superagentinnen und -agenten durchklettern oder -krabbeln konnten. Berührten sie das Seil, erklangen sofort die daran befestigten Glöckchen – also hieß es: möglichst lautlos und ohne Kontakt hindurchfinden. Für die Jüngsten reichte ein fröhliches Durchrobben, während ältere Kinder sich an den kniffligeren Passagen versuchten. Das Spiel lud dazu ein, eigene Wege zu entdecken, Herausforderungen zu meistern und gemeinsame Erfolge zu feiern – und zeigte ganz nebenbei auch, wie man mit Rückschlägen umgeht. „Wir möchten mit unserem Angebot eines der am meisten naheliegenden Kinderrechte erfüllen: Das Recht auf Freizeit und Spielen. Was viele nicht wissen, ist, dass spielen eine wichtige Funktion in der Entwicklung zu einem eigenständigen, selbstbestimmten Leben in einer Gemeinschaft erfüllt. Spielen ist Nachahmen der Erwachsenen in einem geschützten Rahmen. Dazu gehört, dass Kinder sich ausprobieren können und lernen, mögliche Herausforderungen und Konflikte mit anderen angemessen zu lösen. Dies ist die Basis des friedlichen Miteinanders“, erläutert Erziehungsberater Janis Winter vom Beratungs- und BildungsCentrum.

Beim “Spinnennetz”-Parcours am Stand des Beratungs- und BildungsCentrums sowie der Kinder-, Jugend- und Familiendienste kamen kleine Gäste ganz auf ihre Kosten (Bild: Anna Hünker).
Am Stand der Diakonie warteten außerdem zahlreiche Informationsmaterialien, und in entspannter Atmosphäre entstanden viele gute Gespräche – auch mit Eltern, die sich über die vielfältigen Angebote informierten und praktische Hinweise etwa zu den Frühen Hilfen oder zur Arbeit der Stadtteilkoordination mitnahmen. Insgesamt war das Kinderrechtefest auch in diesem Jahr wieder sehr gut besucht. Neben der Diakonie Münster waren noch zahlreiche weitere Einrichtungen und Organisationen aus den Bereichen Kinder- und Jugendarbeit, Sport, Schule und mehr vertreten. Ein vielfältiges Programm – moderiert von André Gatzke (WDR) – sorgte für gute Unterhaltung bei Jung und Alt. Und auch die Maus war wieder eine Attraktion!
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