Mit dem Doppeldeckerbus durch Münster – Stadtrundfahrt der RehaZeit Simeon
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Stadtrundfahrt Münster: Ein besonderer Ausflug für Senior:innen
Unsere Tagespflege RehaZeit Simeon bot ihren Gästen am Dienstag, den 24.03.2026 eine besondere Stadtrundfahrt mit dem „Münsterbus“ an. Der genussvolle Start in den Tag begann um 9 Uhr am „fidelen Berg“ in Berg Fidel: Senior:innen der RehaZeit Simeon, des Seniorenzentrums Haus Simeon und der Außenwohnanlage kamen zu einem gemeinsamen Frühstück zusammen. Um 9.45 Uhr ging es dann weiter zur Bushaltestelle Drachterstrasse, wo bereits der Doppeldeckerbus der Münsterbus AG wartete. Wer den Mut hatte, die Wendeltreppe zu besteigen, wurde mit einem beeindruckenden Blick über Münster belohnt.
Busfahrerin Cathy fuhr die Senior:innen und das Team sicher und gekonnt durch Münsters sehenswerte Straßen, während ihr Kollege die Fahrt mit interessanten Informationen begleitete. Vorbei ging es am Preußenstadion sowie am größten Wohnhaus Münsters, dem „weißen Riesen“ mit seinen 17 Etagen, weiter in Richtung Geistviertel. Dabei erfuhren die Gäste, dass Münster aufgrund der hohen Fahrraddiebstahlrate vermeintlich als die „kriminellste Stadt Deutschlands“ gelte. Nicht selten bleibe dabei nur der angekettete Rahmen zurück, während der übrige Teil des Fahrrads bis hin zur Klingel gestohlen werde. Die Fahrgäste erfuhren außerdem, dass der Radweg scherzhaft auch als „BMX Track“ bezeichnet wird, da die seitwärts stehenden Bäume mit ihren Wurzeln den Asphalt anheben und so eine huckelige, fast rennstreckenähnliche Oberfläche entstehen lassen.
Beeindruckende Ausblicke auf Aasee, Dom und Prinzipalmarkt
Auf der weiteren Tour wurden die Gäste mit einer malerischen Aussicht von der Torminbrücke über den Aasee mit Blick auf die Überwasserkirche, den St. Paulus Dom und die Lambertikirche belohnt. Beim Passieren des Wewerka-Pavillons am Aaseeufer erfuhren sie, dass Münster im Jahr 2004 aufgrund seiner Fahrradfreundlichkeit und der vielen schönen Parks zur lebenswertesten Stadt Europas gewählt wurde – nicht zuletzt wegen der zahlreichen Grünanlagen und Erholungsflächen. Ein Beispiel dafür ist die öffentliche Sportanlage Sentruper Höhe, die frei zugänglich ist und das kostenlose Speckbrettspiel ermöglicht.
Weiter ging es in Richtung Innenstadt, vorbei am größten theologischen Campus Deutschlands, in dem jüdische, muslimische, katholische und evangelische Theologie unter einem gemeinsamen Dach vereint sind. Anschließend führte die Fahrt durch das Univiertel mit der juristischen Fakultät und dem Audimax sowie vorbei am LWL-Museum, bevor die Gruppe die Weltzeituhr mit Glockenspiel am Geschäftshaus Nonhoff passierte.
Der Prinzipalmarkt mit seinen 48 Giebelhäusern und den charakteristischen Arkadenbögen lag schließlich vor ihnen. Durch das Michaelistor ging es weiter Richtung Domplatz, wo das Dach des Doppeldeckerbusses geöffnet wurde. So konnten die Gäste während der Fahrt über den Prinzipalmarkt die von der Sonne angestrahlten Giebelhäuser aus einer ganz besonderen Perspektive genießen.
Die Gäste im unteren Bereich entdeckten dabei unter anderem den Kiepenkerl, die Überwasserkirche, das Antiquariat Wilsberg, die Pinkus Müller Brauerei sowie die Kuhstraße mit der Cavete. Schließlich erreichte die Gruppe das Schloss, dessen barocke Architektur einen eindrucksvollen Hintergrund für ein gemeinsames Erinnerungsfoto bot.
Nach dem Schließen des Busdachs trat die Gruppe die Rückfahrt an – vorbei an Professor Landois und seinem Wohnhaus, der Tuckesburg, weiter Richtung Aasee, wo einst der schwarze Schwan Petra für Aufsehen sorgte, sowie am Wasserturm im Geistviertel entlang zurück zur Drachterstraße.
Wir bedanken uns herzlich bei der Fahrerin und dem Reiseführer. Ein besonderer Dank gilt der Evangelischen Kirche von Westfalen, durch deren Kollektenmittel diese erlebnisreiche Fahrt ermöglicht wurde.
Der Ausflug bleibt allen Beteiligten als besonderer Tag voller Eindrücke, Begegnungen und gemeinsamer Erlebnisse in Erinnerung.
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