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Wechsel der Einrichtungsleitung des Haus Simeons in Berg Fidel

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Leitungswechsel Haus Simeon: Angelika Hubbert folgt auf Klaus Wienker

Über 150 Gäste hatten sich im Seniorenzentrum Haus Simeon am Dienstag, 14. April 2026, versammelt: Nach über vier Jahrzehnten bei der Diakonie Münster wurde Klaus Wienker in den Ruhestand verabschiedet. Seit 2007 leitete der Beckumer die Einrichtung der Diakonie in Berg Fidel. Als neue Einrichtungsleiterin wurde die bisherige Pflegedienstleiterin, Angelika Hubbert, eingeführt. Mit einem festlichen Gottesdienst und einem anschließenden Empfang feierten Bewohner und Mitarbeitende mit Angehörigen, Gemeindemitgliedern und Gästen den Leitungswechsel.

 

Bild (v.l.): Pfarrer Sven Waske (theologischer Vorstand Diakonie Münster), Silke Beernink (Geschäftsleitung stationäre und ambulante Seniorendienste Diakonie Münster), Frank Olivier (kaufmännischer Vorstand Diakonie Münster), Angelika Hubbert (neue Einrichtungsleiterin und ehem. Pflegedienstleitung Haus Simeon), Klaus Wienker (bisheriger Einrichtungsleiter Haus Simeon), Friedhelm Schade (Bezirksbürgermeister), Michael Seifert (Kuratoriumsvorsitzender), Arndt Menze (Gemeindepfarrer)

 

Gruppenfoto vor einem Gebäude

Segenszusage in der Zeit des Übergangs

„Sie haben über Jahre mit großem Engagement diese Einrichtung geprägt – mit ihrem Blick für Menschen, mit Verantwortung, mit Weitsicht“, würdigte der theologische Vorstand, Pfarrer Sven Waske, das Wirken von Klaus Wienker. Sein Dienst werde auch weiter Früchte im Haus Simeon tragen.

Mit Blick auf die neue Einrichtungsleiterin, Angelika Hubbert, betonte Sven Waske, wie gut sie die Einrichtung bereits kenne. „Doch die neue Rolle bringt auch neue Herausforderungen. Darum gilt ihnen besonders die Zusage Gottes, ihren Dienst mitzutragen.“

Beiden machte der theologische Vorstand Mut, auf Gott zu vertrauen: „Solche Übergänge wecken ganz unterschiedliche Gefühle: Dankbarkeit, Wehmut, vielleicht auch etwas Unsicherheit oder Vorfreude. Genau in solche Situationen hinein spricht der Prophet Jesaja Worte, die uns stärken wollen: Die auf Gott harren, kriegen neue Kraft.“

„Geschichte des Hauses weiterschreiben“

In einer Hochrechnung für Klaus Wienker kam der kaufmännische Vorstand der Diakonie Münster, Frank Olivier, zu beeindruckenden Zahlen: In über 88.000 Stunden seines Lebens habe sich Klaus Wienker seit 1983 um das Wohl der Menschen im Haus Simeon gekümmert. „Dies ist eine Lebensleistung, die man nicht hoch genug einschätzen kann.“ Seine Herzlichkeit und Fachkompetenz werde im Haus und weit darüber hinaus vermisst werden.

An die Adresse von Angelika Hubbert gerichtet betonte der kaufmännische Vorstand: „Wir haben sie als Pflegedienstleitung mit klarer Sicht, ruhiger Hand und viel Empathie kennengelernt.“ Jetzt freue sich die Diakonie auf ihren neuen Dienst als Einrichtungsleitung – „mit neuen Impulsen und wie sie die Geschichte des Hauses weiterschreiben.“

Lebensleistung gewürdigt

Bezirksbürgermeister Friedhelm Schade dankte Klaus Wienker für seinen Dienst im Stadtteil. Ihm sei es mit seinem Team gelungen, „für die Menschen im Haus Simeon ein Stück zuhause zu schaffen.“ Dies bestätigte auch der Pfarrer der evangelischen Kirchengemeinde, Arndt Menze, in seinem Grußwort und dankte für die vertrauensvolle Zusammenarbeit. Michael Seifert, Vorsitzender des Kuratoriums der Einrichtung, betonte, dass Klaus Wienker auch in schwierigen Zeiten wie der Corona-Pandemie den Menschen zugewandt war und möglich machte, was möglich war. Auch die ehemalige Heimleiterin und Mieterin im Seniorenwohnen, Renate Kessler, ließ sich die Gelegenheit nicht nehmen: Sie erinnerte die Festversammlung an die langjährigen Verdienste von Klaus Wienker und gratulierte Angelika Hubbert zur neuen Aufgabe. Im Namen der Leitungskolleginnen und -kollegen der anderen Diakonie-Einrichtungen überbrachten Sonja Niggemann, Martin-Luther-Haus, und Sebastian Kors, Handorfer Hof, die Grüße. Musikalisch gestaltet wurde die Entpflichtung von Klaus Wienker und die Einführung von Angelika Hubbert durch Mitglieder des Posaunenchors der Martin-Luther-Kirche Mecklenbeck und Max Wülfing an der Orgel. Die Moderation der Veranstaltung lag bei Silke Beernink, Geschäftsleiterin der Geschäftsbereiche für stationäre und ambulante Seniorenhilfe der Diakonie Münster.