Miteinander und nicht allein im Quartier

Leben im Quartier: Miteinander und nicht allein

Das Quartiersmanagement im Handorfer Hof und im Mattias-Claudius-Haus etabliert nachbarschaftliche Kooperationen und schafft neue Angebote für Seniorinnen und Senioren.

  • Sie bauen gesellschaftliche Teilhabe in den Quartieren Handorf und Reckenfeld aus.
  • Die Quartiersmanagerinnen schaffen neue Projekte der Vernetzung mit lokalen Vereinen und Institutionen.
  • Die Pflegeeinrichtungen werden zu Ankerpunkten im Quartier.

Das Projekt "Miteinander und nicht allein"

“Miteinander und nicht allein!“ – unter diesem Titel hat das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) im Juli 2019 ein neues Förderprogramm für Nordrhein-Westfalen ins Leben gerufen. Ziel des Programms ist es, bestehende Pflegeeinrichtungen zu hilfreichen Anlaufpunkten für ältere Menschen in der direkten Nachbarschaft zu entwickeln. Die Diakonie Münster hat sich mit zwei Einrichtungen beworben und den Förderzuschlag erhalten.

Das Quartiersprojekt startete im Matthias-Claudius-Haus in Greven-Reckenfeld am 1.11.2020 und am 1.1.2021 im Handorfer Hof in Münster-Handorf. Die Förderlaufzeit beträgt 24 bzw. 26 Monate.

„Unsere Seniorenzentren sind seit jeher Ankerpunkte im Quartier. Mit dem Projekt "Miteinander und nicht allein" ermöglichen wir mehr Teilhabe und zeigen: Niemand muss im Alter einsam sein. Unsere Quartiersmanagerinnen bieten dafür neue Zugänge.“

Ulrich Watermeyer, Geschäftsführer Diakonie Münster

Quartiersmanagement in Handorf

Das Quartiersmanagement in Handorf bewegt etwas.

Was wäre Handorf ohne das kulturelle Leben? Hier herrscht eine besondere Atmosphäre. Kulturelle Veranstaltungen im Handorfer Hof und darüber hinaus sollen die Menschen im Quartier stärker miteinander vernetzen.

Im Rahmen der Quartierskultur sollen neue Wege in Handorf beschritten werden. Ziel ist es, kulturelle Angebote im Miteinander zu entwickeln. Handorf schafft dabei eine eigene kulturelle Identität. Die Quartierskultur befindet sich derzeit noch in der Planungsphase. Damit dies gelingen kann, freuen wir uns über Ideen und Anregungen. Wer macht mit? Einfach melden.

Sie haben Fragen rund um Ihr Smartphone oder Tablet?

Gerne dürfen Sie in unsere wöchentlich stattfindende Austausch- und Sprechstunde kommen.

Tag: montags
Zeit: 10.00 – 11.30 Uhr
Ort: Handorfer Hof

Auch die Digitalisierung hilt dabei, miteinander in Kontakt zu bleiben. Der Handorfer Hof bietet nicht nur persönliche Begegnung, sondern auch die Möglichkeit der digitalen Vernetzung. Hierzu werden zukünftig Tablet-Kurse für Senior*innen angeboten. Langfristiges Ziel ist es, wöchentliche Treffen zum Thema Digitalisierung zu etablieren. Darüber hinaus soll in Kooperation mit dem Verein “Bürgernetz e.V.”  ein mobiles digitales Team Besuchsdienste bie älteren Menschen ermöglichen.

Auch die Zionsgemeinde und die St. Petronilla Gemeinde haben ihr Interesse an dem Projekt bekundet und möchten die Digitalisierung in Handorf durch Räumlichkeiten und ehrenamtliche Mitarbeiter unterstützen.

Pandemiebedingt findet der erste Tablet-Kurs für Senior*innen über Ehrenamtslotsen in einem 1-zu-1-Setting bei den Teilnehmer*innen in den eigenen Räumlichkeiten statt.

Die Tablet-Kurse für Senior*innen sollen fortlaufend in Handorf etabliert werden. Interessierte Teilnehmer*innen sowie Ehrenamtlotsen dürfen sich gerne bei Saskia Hovestadt melden.

 

Jeden Dienstag findet in der Zeit von 13.30 Uhr – 14.30 Uhr eine Seniorensprechstunde in der Zionsgemeinde statt.

Ob zum Plaudern oder zur Beratung, ich habe ein offenes Ohr für Sie.

dienstags zwischen 13.30 und 14.30 Uhr
Ort: Zionsgemeinde, Kirschgarten 28a, 48157 Münster

im September startet endlich das Repair Café im Jugendzentrum Drei Eichen! Nach langem Warten aufgrund der verschiedenen Coronaschutzverordnungen können wir nun loslegen;

Stattfinden wird das Repair Café immer dienstags von 17-19 Uhr im Jugendzentrum Drei Eichen. Ziel ist es, Jung und Alt zu vernetzen und ihnen die Möglichkeit zu geben mit- und voneinander zu lernen, sich auszutauschen und vom Können des anderen zu profitieren. Das Konzept ist einzigartig in der Landschaft der Repair Cafés und bietet vor allem jungen Menschen viele Möglichkeiten in Handwerke hineinzuschnuppern. Wir möchten auf diesem Wege ein Zeichen gegen die Wegwerfgesellschaft zu setzten. Es gilt der Ausspruch: Reparieren statt Wegwerfen – und das in möglichst vielen Bereichen!

Für das Repair Cafe suchen wir noch freiwillige Helferinnen und Helfer.

Sie sind Schneiderin oder Schneider, Elektrofachkraft; vielleicht sogar mit eigenem Prüfgerät oder haben einen anderen handwerklichen Beruf und wollen Ihr Wissen und Können gerne an unsere jugendlichen Besucherinnen und Besucher weitergeben? Dann melden Sie sich gerne bei Saskia Hovestadt unter 0170 – 8544283 oder per Mail an s.hovestadt@diakonie-muenster.de.

Wir, das sind neben dem Team vom Jugendzentrum, die Quartiersmanagerin Saskia Hovestadt und Mitglieder der evangelischen und katholischen Gemeinde in Handorf, freuen uns auf viele neue Gesichter in unserem Team und sind gespannt auf Ihre Mails und Anrufe!

Gemeinsam mit dem Sozialamt der Stadt Münster  sowie der Kommunalen Seniorenvertretung soll in Handorf der Arbeitskreis „Älter werden in Handorf“ aufgebaut werden. Dabei gilt es, in den Austausch mit unterschiedlichen Akteur*innen vor Ort zu kommen und Themen rund um das Älter werden in Handorf einen Raum zu geben.

Der Arbeitskreis ist offen für alle Interessent*innen. Weitere Auskünfte (insbesondere zu den geplanten Terminen) erhalten Sie bei Saskia Hovestadt.

Alle Menschen im Stadtteil sollen die Möglichkeit erhalten, trotz Kontaktbeschränkungen “im Gespräch” zu bleiben. Dazu sollen Plauderbänkchen geschaffen werden, zu denen an bestimmten Zeiten Menschen ihre Zeit schenken, zuhören, plaudern, einfach da sind. Sie sind herzlich eingeladen, diese Menschen, diesen Ort, dieses Angebot für sich zu nutzen – damit wir “miteinander und nicht allein” durch diese Zeit gehen.

Die Zionsgemeinde hat mit dem ersten Plauderbänkchen bereits gestartet. Geplant sind weitere Plauderbänkchen vor dem Handorfer Hof, an der St. Petronilla Gemeinde, auf dem Friedhof sowie in Gelmer.

Weitere Auskünfte dazu erteilt Saskia Hovestadt.

Quartiersmanagement in Reckenfeld

Sie mögen Spaziergänge? Aber nicht alleine? Kein Problem, wir haben die Lösung für Sie: Unter dem Motto “Latschen und Tratschen” bieten wir gemeinsame Spaziergänge an und vermitteln Latsch-Paten und Patinnen. Haben Sie Lust? Dann melden Sie sich!

Sie wollen Latsch-Patin oder Latsch-Pate werden? Nehmen Sie Kontakt auf.

Vereine, Kitas, Seniorenbüros - lassen Sie uns sprechen!

Niemand gewinnt alleine. Umso schöner ist es doch, wenn wir für ältere Menschen in den Quartieren in Handorf und Greven-Reckenfeld gemeinsame Angebote schaffen. Ob Repair Café, Workshops für den Umgang mit Smartphone und Tablet oder Veranstaltungen: lassen Sie uns darüber sprechen.

Wir machen die Quartiere gemeinsam noch stärker!

Besten Dank!

Das Projekt “Miteinander und nicht allein” wird gefördert durch das MAGS NRW

Projektlogo Miteinander und nicht allein in Handorf       Projektlogo Miteinander und nicht allein in Reckenfeld

Logo: MAGS NRW

Ein Angebot der

Diakonie Münster - Stationäre Seniorendienste GmbH
Fliednerstraße 15
48149 Münster
Tel: 0251 858-0