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Ankommen, austauschen, wohlfühlen

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Wohngruppe Esperas eröffnet interkulturellen Raum im Blaukreuzwäldchen

In der Wohngruppe Esperas wurde gemeinsam mit den Jugendlichen ein gemütlicher interkultureller Raum zur Begegnung gestaltet. Karten spielen, Musik hören, Geburtstag feiern – all das ist hier möglich. Die Eröffnung fand am Freitag, 17. März, statt. 

„Jeder von uns trägt ein Stück seiner Heimat in sich. Daher ist es schön, einen Ort zu erleben, der Begegnung ermöglicht, und ein Stück Heimat für verschiedene Kulturen bedeutet“, so Pfarrer Sven Waske, theologischer Vorstand der Diakonie Münster.

Anfangs war es nur eine Idee. Im Rahmen des Projektes einer Praxissemesterpraktikantin und durch viele helfende Hände wurde daraus Wirklichkeit. „Die Partizipation der Jugendlichen war uns dabei ein großes Anliegen“, so Marie Lageman, Studierende der KatHO Münster.

„Ziel war es, einen Wohlfühlort für die Jugendlichen zu schaffen, der sie ein wenig an ihre Heimat erinnert und wo sie ihre Kultur ausleben können und wir mit ihnen darüber in den Austausch kommen“, so Nicola Elpers, Pädagogin in der Wohngruppe Esperas.

Zur Eröffnung durften kleine landestypische Köstlichkeiten und Tee natürlich nicht fehlen.

Die Wohngruppe Esperas ist ein Angebot für unbegleitete Jugendliche, die ihre Heimat und ihre Familie verlassen haben und in Deutschland Sicherheit suchen und sich eine Zukunft aufbauen wollen. Esperas ist übrigens Esperanto und bedeutet Hoffnung.

Bei der Eröffnung am Freitag, 17. März, in der Wohngruppe Esperas (v.l.n.r.): Harald Luft, Geschäftsführer der Kinder-, Jugend- und Familiendienste der Diakonie Münster, Uwe Wellmann, Bereichsleitung Wohnen, Nicola Elpers, Wohngruppe Esperas, Marie Lageman, Studierende der KatHO Münster und Pfarrer Sven Waske, theologischer Vorstand der Diakonie Münster.

Begegnung, Heimat und Hoffnung